Lanserhof-Gruppe sichert sich 95 Millionen Euro für weiteres Wachstum
Kapital für globale Expansion mit Know-how aus Österreich
Die Lanserhof-Gruppe, einer der international führenden Anbieter im Bereich der ganzheitlichen Medizin und medizinischen Hospitality, treibt ihren Expansionskurs weiter voran. CEO Dr. Christian Harisch, einer der profiliertesten Hotelentwickler Österreichs, hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit dem Einstieg institutioneller Kapitalgeber konnte das Eigenkapital der Gruppe um rund 100 Millionen Euro erhöht werden.
Zu den neuen Partnern zählen die renommierten Investmentgesellschaften AltamarCAM und King Street, die der Lanserhof-Gruppe nicht nur zusätzliche finanzielle Ressourcen, sondern auch strategisches Know-how für die nächste Wachstumsphase bereitstellen.
Seit mehr als 40 Jahren steht der Name Lanserhof für ein einzigartiges Konzept aus Präventivmedizin, Regeneration und Spitzenhospitality. Mit den frischen Investitionen plant das Unternehmen, seine Präsenz in Europa weiter auszubauen und neue Märkte zu erschließen, in denen die Nachfrage nach hochwertiger Präventivmedizin und lebensverlängernden Therapien stetig wächst.
Die Expansion folgt einer klaren strategischen Vision: Bis 2030 sind mehrere neue Lanserhof-Standorte weltweit geplant. Damit setzt die Gruppe ihren internationalen Wachstumskurs konsequent fort und positioniert sich einmal mehr als Vorreiter im Zukunftsmarkt der modernen Gesundheits- und Longevity-Hotellerie.
Bisher war die Finanzierung der Tourismuswirtschaft auch aufgrund der Kleinstrukturiertheit der Branche auf knappe eigene Mittel und den Kredit der lokalen Bank beschränkt. Nur in wenigen Fällen – hauptsächlich in der Stadthotellerie – kamen andere Kapitalquellen zum Einsatz. Mit dem Wachsen und dem Entstehen größerer erfolgreicher Unternehmens-Einheiten verändert sich der Zugang zu Finanzierungsquellen auch in der Ferienhotellerie (siehe u.a. Falkensteiner oder Lanserhof-Gruppe). Sie können auf internationale Kapitalmarktquellen zugreifen und finanzieren oft mit Kapital, das eigenkapitalähnliche Qualitäten aufweist. Die klassische Eigentümerstruktur (zur Gänze Familienbesitz)verändert sich damit allerdings.

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