Was Salzburgs Events wirklich bewegen
Beim Beitrag Was Veranstaltungen wirklich bringen und warum es nicht reicht, nur die Umsätze zu zählen standen eine eher theoretische Betrachtung der richtigen Verwendung des Worts „Wertschöpfung“ sowie kurze Beschreibungen der Vorgangsweise und der Ziele von Wertschöpfungsstudien im Vordergrund.
Stadt Salzburg: Events
Jetzt gibt es genau zu diesem Thema eine aktuelle Presseaussendung der Stadt Salzburg: Was Salzburgs Events wirklich bewegen. Sie kann als praktisches Pendant zum obigen Blogbeitrag gesehen werden. Für das Stadtfest Salzburg, für die Residenzplatzkonzerte und für Live in Salzburg werden detaillierte Ergebnisse zur Wertschöpfungsstudie des Instituts für Österreichs Wirtschaft (iföw), erarbeitet in Zusammenarbeit mit Kondeor und mit Foerster & Thelen, veröffentlicht. Erwähnt werden unter anderem die folgenden Eckdaten:
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Die drei untersuchten Veranstaltungen führten zu knapp 11 Mio. € zusätzlichen Umsätzen in der Stadt Salzburg. Das bedeutet 7,6 Mio. € Wertschöpfung (80 % davon verbleiben in der Stadt), 96 Jahresarbeitsplätze und 4,1 Mio. € an zusätzlichen Steuern und Abgaben.
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Das Stadtfest Salzburg brachte 3,79 Mio. € Wertschöpfung, davon 2,85 Mio. € in der Stadt. Die BesucherInnen kamen zu 46 % aus der Stadt, zu 25 % aus dem Bundesland Salzburg, [zu 7 % aus einem anderen österreichischen Bundesland] und zu 22 % aus dem Ausland. 16 % übernachteten; im Schnitt verbrachten sie 2,7 Übernachtungen in einer kostenpflichtigen Unterkunft.
- Die Residenzplatzkonzerte mit rund 20.000 BesucherInnen (20 % waren Übernachtungsgäste) führten zu einer Wertschöpfung von 3,43 Mio. €.
- Das Publikum von Live in Salzburg (rund 28.000 BesucherInnen) war vor allem jung und regional; ihre Ausgaben führten zu einer Wertschöpfung von 0,42 Mio. €.
Über die umfangreichen Informationen in der Presseaussendung hinaus werden von der Stadt Salzburg erfreulicherweise auch die Studie im Volltext und die Präsentation der Pressekonferenz öffentlich zugänglich gemacht.
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