Skifahren teuer? Eine langjährige Erkenntnis bleibt standhaft missachtet!


Es ist sehr schade, dass es nicht gelingt im Tourismusbereich mit einer , sich konsequent entwickelten Stimme zu sprechen. Erkenntnisse der Grundlagenforschung werden nicht diskutiert, bestenfalls ignoriert. So entsteht ein Wildwuchs an „Nebeneinander-Aussendungen“.  Je nach persönlicher, meist kommerzieller Interessenlage, werden Themen „bespielt“,  auch wenn sie längst mit eindeutigen Ergebnissen wissenschaftlich untersucht wurden.

Seit 20 Jahren habe ich mit Studien nachgewiesen und vor kurzem in diesem Blog thematisiert:
Es ist zwischen Skitourimus und Freizeitskifahren zu unterscheiden:
– Ersterer betrifft das oberste Einkommensdrittel. Das fährt von der alljährlichen „Oktober-Liftpreis-Aufregung“ vollkommen unbeeindruckt, heuer und in den nächsten Jahren auf Skiurlaub.
– Zweiteres betrifft die „Winter-Alltags-Skiausflügler “ in Bereichen der Ballungszentren. Dort sind viele aus mehreren Gründen aus dem Skifahren ausgestiegen. Es handelt sich dabei aber vor allem um einen emotionalen Ausstieg. Der Liftkartenpreis ist bei dieser Entscheidung eine willkommen oberflächliche Erklärung, ist aber absolut nachrangig,  wird aber in allen Medien im Oktober „rauf und runter“ abgehandelt.

Mit einer Stimme zu  sprechen hieße nun: Liebe Touristiker, liebe Journalisten, liebe Politiker (immer Frauen und Männer): Das (s.o.) ist das wirkliche Spannungsfeld in der Entwicklung des Skifahrens. Die ewige „Oktober-Leier “ um die Liftpreise führt WEIT am eigentlichen Thema der Zukunft des Skifahrens vorbei.

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